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Freitag, 20. Dezember 2019
Mittwoch, 9. Mai 2018
Der Tag des Sieges in Russland mit den Augen junger Russischschülerinnen
Da heute ein Teil der Schüler unterwegs war, haben die Schülerinnen der 9a in Absprache mit Frau Kolodzy die Russischstunden dazu genutzt um einen Einblick in die russische Tradition der großen Feierlichkeiten zum 09. Mai zu bekommen.
So wurde mit Hilfe eines Lesetextes die Geschichte des Liedes Священная война erforscht:
In den frühen Morgenstunden des 22.06.1941 durchbrach die Wehrmacht die Grenzen der Sowjetunion und fiel in das Land ein. (Video Original)
Am 24.06.1941 erschien gleichzeitig in den Zeitungen "Известия" und "Красная звезда" das Gedicht Священная война, geschrieben von W. Lebedjew-Kumatsch. Sofort wurde es von A. Alexandrow vertont und bereits am 26.06.1941 auf dem Vorplatz des Weißrussischen Bahnhofs in Moskau anlässlich der Verabschiedung der Soldaten der Roten Armee uraufgeführt.
Am 24.06.1941 erschien gleichzeitig in den Zeitungen "Известия" und "Красная звезда" das Gedicht Священная война, geschrieben von W. Lebedjew-Kumatsch. Sofort wurde es von A. Alexandrow vertont und bereits am 26.06.1941 auf dem Vorplatz des Weißrussischen Bahnhofs in Moskau anlässlich der Verabschiedung der Soldaten der Roten Armee uraufgeführt.
Dieses Lied wurde sehr populär und erklang täglich morgens nach dem Glockenspiel des Kreml im Radio. Dieses sehr emotionale und eindringliche Lied stärkte fortan den Kampfgeist der Roten Armee-Soldaten und wurde somit zur Hymne des Großen Vaterländischen Krieges.
Anschließend wurde das Lied präsentiert. In der Tat spürten die Mädchen die Stärke, Geschlossenheit und Willenskraft, die dieses Lied vermittelte.
In einem Video erlebten sie die alljährlich auf dem Roten Platz nachgestellten Szenen vom 26.06.1941. Das ging schon sehr unter die Haut.
In einem Video erlebten sie die alljährlich auf dem Roten Platz nachgestellten Szenen vom 26.06.1941. Das ging schon sehr unter die Haut.
Der Vorschlag nun zum Ehrenhain zu gehen, das Denkmal "Fortan gemeinsam" und die Tafeln der 58 sowjetischen Soldaten anzuschauen, wurde sofort angenommen. Also machte sich die kleine Gruppe auf den Weg. Alle Schülerinnen sahen das Mahnmal zum ersten Mal aus der Nähe, kannten es vorher nur vom Vorbeifahren. Am Tag vorher wurden anlässich des Tages der Befreiung vom Hitlerfaschismus von einigen Organisationen der der Partei Die Linke Kränze und Blumen niedergelegt.
Symbolisch legten wir unsere Nelken dazu und gedachten den Opfern der Roten Armee.
Frau Kolodzy ist sich sicher, dass diese Doppelstunde einen bleibenden Eindruck bei den Schülerinnen hinterlassen hat.
Foto: Ch. Müller
Montag, 5. März 2018
Erfolgreiche Teilnahme in Gotha
Die Teilnehmer unserer Schule:
- Lena Oswald, Klasse 9a
- Olivia Köhler, Klasse 9c
- Lena Schulze, Klasse 9c
- Lucas Küfner, Klasse 8c
Wir gratulieren
Lucas Küfner
zu einem
Weil es so gut geklappt hat, wurden auch die Hausaufgaben offline per QR-Code verglichen
Die Schüler sollten als Hausaufgabe mit Hilfe des Lehrbuchtextes die Wortgruppen auf einem AB in russischer Sprache ergänzen.
Auch hier habe ich die Kontrolle wieder in die Hände der Schüler gegeben und ihnen somit Verantwortung für die Richtigkeit und das eigene Lernen übertragen.
Wichtig war mir die Selbstrefektion, die ich durch die Symbolik in den zwei Kästchen für jede Wortgruppe vorgegeben habe. Dabei haben die Schüler schnell selbst weitere Erlärungen für "ein bisschen Hilfe" (halbes Kästchen ausmalen) und "nicht ganz fehlerlos (halbes Kreuz) gefunden.
Mich persönlich hat diese Form im Unterricht sehr entlastet. Ich konnte sehr gut beobachten, wie gründlich und intensiv die Schüler mit ihren eigenen Materialien gearbeitet haben. Stichproben meinerseits zeigten weitere Reserven und veranlassten die Schüler, nochmals den QR-Code aufzusuchen.
Code A
Code B
Code C
Probiert es doch selbst einmal aus!
Mittwoch, 10. Januar 2018
Osterländer Russisch-Senioren zu Gast
Heute folgten unsere lieben Senioren der Einladung an unsere Schule.
Grund war ein typisch russischer Nachmittag, bei dem inhaltlich das Schüleraustausch-Projekt der vergangenen zwei Jahre und die Altai-Region vorgestellt wurden.
Grund war ein typisch russischer Nachmittag, bei dem inhaltlich das Schüleraustausch-Projekt der vergangenen zwei Jahre und die Altai-Region vorgestellt wurden.
Liebevoll wurde der Raum vorbereitet. Und tatsächlich konnten die Gäste in Bild und
Ton in das russische Leben mit den Augen Deutscher eintauchen. Das liebevoll
gestaltete Ambiente lud ein zum Verweilen, gemeinsam Altai-Tee zu trinken und
Bliny oder Konfekt zu naschen und beim Lied „Черный ворон“ mitzusingen.
Montag, 18. Dezember 2017
12-er Russischkurs bereitet mit Semesterpraktikanten Bliny zu
Schon lange wollte der Russischkurs etwas kochen oder backen. Nun war es endlich soweit. Um den Aufwand zu minimieren, hatten sich alle für Bliny, die russischen Eierkuchen, entschieden. Gesagt, getan. Die Mädchen engagierten sich emsig in der Organisation. Jeder wurde mit mindestens einer Aufgabe betraut.
Herr Mirgorodski und Frau Kolodzy hatten sich auch abgesprochen und kleine Überraschungen für den netten Kurs vorbereitet. Um der russischen Tradition näher zu kommen, durften die Abiturienten auch Schürzen mit typischen Motiven anziehen und gemäß dem Neujahrsfest Masken tragen.
Gerade Letzteres war besonders lustig, denn plötzlich liefen Mascha und der Bär sowie Hase und Wolf durch das Schulhaus. Zur Freude des anderen 12-er Kurses, den Frau Kolodzy zur Vertretung übernommen hatte, wurde dort vor Ort der Eierkuchen, verbunden mit einem Dankeschön, geliefert.
Die Doppelstunde verlief sehr entspannt. Die Bliny waren lecker, alle wurden satt und man lernte wieder etwas Landeskunde dazu.
Foto: J. Kunze
Montag, 2. Oktober 2017
Добро пожаловать в Ротсдам - Russischschüler erkunden Alexandrowka und Schloss Cecilienhof
Посещение русского поселения Александровка
Besuch der russischen Kolonie Alexandrowka
Für die Russischschüler der zehnten und zwölften Klassen
begann am 27.09.2017 ein erlebnisreicher Tag.
Potsdam, die Landeshauptstadt
Brandenburgs, war das Ziel unserer Exkursion. Die Großstadt ist vor allem für
ihr historisches Vermächtnis als ehemalige Residenzstadt der Könige von Preußen
mit den zahlreichen und einzigartigen Schloss- und Parkanlagen bekannt.
Aus
diesem Grund wurden die Kulturlandschaften 1990 als UNESCO Weltkulturerbe
anerkannt. Zu Beginn besichtigten wir die Alexandrowka, eine russische Kolonie
im Norden der Stadt, welche König Wilhelm III. von Preußen in den Jahren
1826/27 errichten ließ.
Die letzten zwölf russischen Sänger eines ehemals aus
62 Soldaten bestehenden Chores sollten hier wohnen. Kleine verzierte Holzhäuser
und weite Gartenlandschaften sorgten so für ein typisch russisches Flair.
Zwischendurch blieb dennoch reichlich Zeit, um das
Zentrum Potsdams zu erforschen.
Ein weiterer kultureller Höhepunkt war Schloss
Cecilienhof. Dieser Gebäudekomplex im englischen Landhausstil wurde als Ort der
Potsdamer Konferenz vom 17. Juli bis 02. August 1945 weltberühmt. Aufgrund der
unvorstellbaren Größe des Schlosses und vieler Räumlichkeiten erhielten wir
eine gezielte Führung mit den wichtigsten Informationen über die Geschichte und
Bedeutung der Anlage. Eine besondere Atmosphäre war in dem ehemaligen Festsaal
zu spüren, in dem die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges über die Zukunft
Deutschlands debattierten – ein imposanter hoher Raum mit riesigem Kronleuchter
über einem eindrucksvoll großen runden Tisch, um den sich prunkhafte Sitzmöglichkeiten
scharen, sowie riesige Türen, durch die die Alliierten hatten schreiten
müssen.
Insgesamt war es eine sehr interessante und
eindrucksvolle Exkursion, bei der wir unseren geschichtlichen Horizont
erweitern und für den Russischunterricht viel Input sammeln konnten.
Fotos und Text: Celina Friedland
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