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Montag, 25. Februar 2019

Theaterprojekt "Weiße Rose" der Klasse 9a


Im Rahmen des Theaterprojektes "WIDER DAS VERGESSEN" beschäftigten sich die SchülerInnen der Klasse 9a mit dem Widerstand der "Weißen Rose" und erinnerten mit einer Flugblattaktion vor dem Geraer Theater an dem Jahrestag der Hinrichtung von Hans und Sophie Scholl. Die SchülerInnen erlebten vorher im Theater eine musikalische Interpretation des Themas und gestalteten Flugblätter.

Freitag, 15. Juni 2018

Momo - Premiere für unsere jüngsten Theaterspielerinnen

Am Dienstag, dem 12. Juni 2018, war es endlich soweit: Die Neuinszenierung von „Momo“ erblickte das Licht der Welt in der gut gefüllten Aula des Osterlandgymnasiums.  Nina Reinhardt (Klasse 10). Laura Schröter (Klasse 11) und Katharina Krause (Klasse 12) haben sich im zurückliegenden Schuljahr trotz BLF- und Abi-Stress die Zeit genommen und  die Stückvorlage von Silvio Wolak, eines Ehemaligen unserer Schule, mit zwölf theaterbegeisterten Schülerinnen der Klassen 6 bis 8 erarbeitet. Mit viel Geduld, Kreativität und liebevoller Strenge belebten sie die Geschichte von Momo neu.
Dieses Mädchen, das am Rande des Städtchens Mummelhausen in den Ruinen eines alten Amphitheaters lebt, hat ein besonderes Talent. Es nimmt sich Zeit für andere und kann herrlich zuhören. Schnell schließt es Freundschaft mit den Stadtbewohnern: dem Straßenkehrer Beppo, dem Fremdenführer Gigi, dem Wirt Nino, dem Maurer Nicola, dem Friseur Fusi und natürlich mit den Mummelhausener Kindern, deren Eltern längst keine Zeit mehr für sie haben, da sie von den grauen Vertretern der Zeitsparkasse mittlerweile mit üblen Tricks zum Einsparen von Zeit gebracht wurden. Auch die Kinder, eigentlich die ärgsten Feinde der grauen Herren, werden schnell unschädlich gemacht: Die auf Revolution gegen die Zeiträuber Gebürsteten verstummen dank einer abgeladenen Lieferung Smartphones. Ein leider auch in unserer Schule bekanntes Problem.
 
Nun ist Momo ganz allein und hat die schwere Aufgabe, die Menschen zu retten …
Mit einfachsten Mitteln, viel schauspielerischem Geschick und der kompetenten Mitwirkung unserer Techniker (Motto: Ich bin Techniker. – Warum? – Weil ich’s kann!) gelang der Gruppe eine eindrucksvolle Leistung. Davon konnten sich auch die ZuschauerInnen der Schülervorstellung am Freitag überzeugen.

„Und alle Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird,

ist so verloren wie die Farben des Regenbogens für einen Blinden

oder das Lied eines Vogels für einen Tauben…“
Text und Foto: K. Zabel

Freitag, 20. April 2018

Premiere "Alice im Wunderland“ und "Subjekt 328" am 12.04.2018

Alice im Wunderland
Zu dieser von Eltern, Mitschülern und Lehrern sehr gut besuchten Premiere präsentierten die SchülerINNEN der 10.Klassen im Wahlfach D&G ihre Abschlussarbeit. 
Grundlage für die selbst geschriebenen Texte, welche die Kreativität der Schüler spiegeln und die Basis für Script und Choreografie darstellten, waren sowohl das Buch von Lewis Carroll "Alice’s Adventures in Wonderland" (erstmals erschienen 1865), als auch der gleichnamige Film. 
Was wäre, wenn man jetzt einfach mal an etwas Unmögliches denkt? An etwas, wovon man schon lange träumt? An eine andere Welt oder einen versteckten Ort und das täglich und immer wieder... bis dieser Teil von einem selbst wird und man ihn nutzt um der langweiligen Realität zu entkommen, um sie zu vergessen. 
Wie wäre es, sich einfach mal etwas Unvorstellbares vorzustellen, sich Welten zu erträumen, an die noch kein Mensch je gedacht hat? Aber was passiert, wenn all dies zur Realität wird? Unglaublich, oder? 
Auf die  Fragen, wer sie eigentlich ist und wo sie denn doch hingehören soll, fand die kleine Alice keine Antwort. Laufend schwebten diese Hirngespinste durch ihren Kopf und ständig passierten diese komischen Dinge... Nichts mehr hielt sie und eines Tages folgte sie einem Hasen, oh nein, entschuldigt, einem Kaninchen. Und nach vielen Stürzen, körperlichen Veränderungen war die kleine Alice im Wunderland. Von bunten Blumen, über komische Zwillinge bis hin zu einer, über beide Ohren grinsenden, Grinsekatze war alles dabei. 
Im Wunderland lernt Alice, was es bedeutet echte Freunde zu haben, sich mutig zu beweisen und für andere da zu sein. Doch auch das wunderlichste Wunderland hat so seine Tücken. Nach unzähligen Abenteuern und Crocketspielen muss leider jede schöne Erfahrung oder ein Traum ein Ende haben, doch das war lange noch nicht alles… 
Die Schülervorstellung findet am 14.06.2018 vormittasg in unserer Aula statt.

Text: M. Thom-Wilhelm; Foto: J. Schimmel

Subjekt 328 

Aber was ist, wenn man diesen Traum hat – einen schönen Traum von einem besseren Leben … Und dann aufwacht… und immer noch meint, man müsste träumen – einen Alptraum, der aber real ist und nicht enden will, weil einen niemand ernst nimmt und alle Bemühungen umsonst sind. Was dann?

Im Anschluss an die Premiere der Zehntklässler präsentierten die SchülerInnen des DG-Kurses Klasse 12 ihr verstörendes Stück „Subjekt 328“. Auf der Grundlage des Dramenfragments „Woyzeck“ von Georg Büchner thematisierten sie das Leben eines typischen Underdogs, dem schon der Start ins Leben von einem tyrannischen Vater und verständnislosen Lehrern erschwert wird.
Woyzeck lernt Marie kennen und er versucht, sich und seiner kleinen Familie ein akzeptables Leben zu ermöglichen. So arbeitet er als Müllsammler in der städtischen Parkanlage, als Küchenhilfe und unterzieht sich als „Subjekt 328“ pharmazeutischen Experimenten eines gewissenlosen Wissenschaftlers, was zu zunehmenden Wahnvorstellungen führt. 
Maries Treuebruch – sie betrügt ihn mit einem attraktiven Polizisten – zieht Woyzeck vollends den Boden unter den Füßen weg. Damit ist doch wohl klar, dass nur er den kaltblütigen Mord an Marie verübt haben kann. Oder? 


Samstag, 6. Januar 2018

Theaterbesuch der 5. Klassen

Am Montag, den 18.12.2017 gingen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b ins Geraer Theater. Aufgeführt wurde das Stück: „Aladdin und die Wunderlampe“.
Schon am Anfang „verzauberte“ das Stück mit einem fantastischen Sternenhimmel im Hintergrund, dem Licht und wie der fliegende Teppich präsentiert wurde. Die Kulissen und auch die Kostüme ließen das Ganze aussehen, als wären die Besucher in der Wüste, im Dschungel oder im Palast zu Gast.
Das Stück wurde abwechslungsreich präsentiert von sehr lustig, aufregend bis hin zu spannend. Die Musik blieb lange im Kopf. Das Stück war sehr schön und die Charaktere wurden fantastisch gespielt.
Eine wertvolle Wunderlampe ist der Wunsch eines Mannes, der sich Gehilfen sucht, sie aus der Höhle zu holen. Der erste Gehilfe wird vom Blitz getroffen, da er sich heimlich Edelsteine aus der Höhle einsteckt. Dabei wurde es im Theater abwechseln, wie bei einem Gewitter, hell und dunkel – fantastisch!!! Sein neuer Gehilfe wird anschließend Aladdin… und der Rest ist wahrscheinlich bekannt.
Text: Alison Theresa Milke, 5a
Foto: Kltr.

Donnerstag, 10. August 2017

Kurs DG 10 veranstaltet zum Empfang der neuen 5. Klassen "Märchenchaos"

Wie geht denn das? Da werden die zwei neuen 5. Klassen in die Aula eingeladen. Sie freuen sich auf eine Aufführung und sind voller Spannung.
Und plötzlich laufen im kunterbunten Wirrwarr viele Märchenfiguren über die Bühne - die gehören doch alle in verschiedene Märchen!

Nahtlos begegnen die Zuschauer den Abenteuern von Rotkäppchen, Schneewittchen, Rumpelstilzchen ... und dennoch ist nicht alles, wie im Märchen.
Der Jäger mit seinem tollen Dialekt steht im Dialog mit so vielen Helden der Aufführung, Rotkäppchen regt sich maßlos darüber auf, dass Mutter und Wolf sie "Rotkappe" nennen.
Rumpelstilzchen kann mit seinen drei Gehilfen dank Fidget Spinner Stroh zu Gold spinnen.
Die sieben Zwerge sind sehr modern mit Kuscheltier, Laptop und ähnlichen Utensilien.


Großmütterchen braucht Ordnung, plaudert gern aus ihrem Erfahrungsschatz „Je runzliger die Rosine desto süßer die Frucht“ und wundert sich schließlich, warum der Prinz plötzlich nicht mehr in Schneewittchen verliebt ist, sondern in Rotkäppchen.

Kein Wunder also, dass im Publikum viel gelacht wurde. Die Großen spielten atemberaubend mit viel Engagement, Witz und Charme.
Das Theaterstück hat den 5. Klassen sehr gefallen. Aber auch den Darstellern merkte man die Freude am Spiel an.
Danke an Frau Thom-Wilhelm und an den Kurs DG 10 für diese gelungene Aufführung.